iPhone, Marseille und La Couronne
Schlechte Nachrichten fuer den Blog. Das iPhone ist weg! Ja, kaum zu glauben aber wahr: ganz dreist wurde das Handy entwendet. Es muss also auf die guten alten Rechner in den Hostels gebaut werden. Also an die ganze Welt: wer mich erreichen will, muss auf die Handys der mitreisenden ausweichen. Doch nun zurueck zur Reise. Wir waren ja noch immer in La Couronne.
Als unsere Mittel, also Nahrungsmittel (Bier und Essen), knapp wurden, traf das worst case scenario ein: Feiertag. Alle Geschaefte also auch die Supermaerkte hatten geschlossen. Voellig auf sparflamme und ohne Alkohol und Abwechslung bei den Mahlzeiten, es gab Tag ein Tag aus nur Spaghetti mit Tomatensauce, leideten wir schlimmsten Hunger. Doch stark genug, wie wir waren und sind, ueberlebten wir auch diese schlimme Hungersnot und so ging es, noch mit iPhone, am Dienstag nach Marseille. Einkaufen. Richtig viel einkaufen!!! Es musste, oder sollte zumindest fuer di restlichen Tage reichen. Nach ein wenig Sightseeing ging es zurueck ins malerische La Couronne. Die Bierressourcen (zwei Paletten) wurden sogleich angezapft. Der Pegel war auf einem erschreckenden Tiefststand. Schoen ueber den Mittag verteilt, wurde das immer kuehler werdende Bier in alles andere als homoeopatischen Dosen verabreicht. Spaeter wurde gegrillt, mit Salat und allem Pipapo. Danach ging es obligatorisch zum Strand. Die Filmcrew, die die letzten zwei Tage dort eine eher schlechte Produktion gedreht hatte, verabschiedete sich vom Plage de la Soulce mit einer ordentlichen Halli-Galli Drecksauparty. Wir mischten uns einfach unter das feiernde Volk und knuepften Kontakte mit der einunddreissig jaehrigen Hairstylistin Marie, die uns sogleich mit Alkohol versorgte. Das war der bisher beste Abend, aber auch zugleich der Verlustreichste. Stichwort iPhone. Die letzten Tage in La Couronne endeten weniger feucht froehlich, dafuer aber nicht minder gut. Okay, viel Energie floss in das Wiederfinden des Handys aber das hielt uns nicht vom Chillen am Strand und Baden im Mittelmeer ab. Das Handy war aus, also bestand keine Gefahr fuer eine hohe Rechnung zu Hause und der Vollidiot, der das Handy nun besass kann damit ein gar nichts anfangen, da es auf meine Karte registriert ist. Haha, Ars******! Naja, die ruhigen und entspannenden Tage bei bestem Wetter, wie bisher eigentlich in jeder Station unserer Reise, gingen auch langsam zu Ende. Zum Abschluss wurde am Donnerstag Abend noch einmal der Grill angeworfen, den wir jedes Mal von einem anderen Nachbarbungalow klauen mussten, da unserer nie richtig funktionieren wollte, um nicht zu sagen gar nicht. Auch dem Strand wurde noch adieu gesagt, bevor es am Freitag frueh nach Marseille ging um dort mit dem TGV nach Paris, Gare de Lyon zu rasen. In Marseille wurden wir dann noch Zeugen eines grausamen Schauspiels am wolkenverhangenen Himmel. Da der Fischfang am Morgen wohl nicht sehr ergiebig war, fingen die Moewen an, kleine Spatzen zu jagen und in der Luft zu zermetzeln. Drecksvoegel! Also schluss damit und rein in den franzoesischen Schnellzug. Mit ueber dreihundert Kilometern pro Stunde erreichten, wir mit nur einem Zwischenstopp im Aix-en-Provence, Paris. Auch ohne iPhone und die Adresse des Hostels fanden wir den Weg zur Herberge, und das sogar so schnell wie selten zuvor. Im riesigen Plattenbau mit acht Stockwerken wurde nur geschwind eingecheckt, bevor es an die Erkundung der franzoesischen Hauptstadt und Stadt der Liebe ging. Es gibt einfach zu viel zu sehen, als dass man die wertvolle Zeit verschenken koennte. Noch bis Sonntag frueh sind wir in Paris, bevor es nach London geht.
Bilder folgen bei Gelegenheit aus dem Internetcafe. Ich bitte um Nachsicht bei der Aktualitaet des Blogs aufgrund des verlorenen iPhones. Danke.
Über diesen Eintrag
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- Veröffentlicht:
- 6. Juni 2009 / 11:48 am
- Kategorie:
- Reise
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6 Kommentare
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